Landshuter Mitte gut aufgestellt – Achdorfer Versammlung sehr erfolgreich

Die Landshuter Mitte (LM) als eigenständiger Verein feiert bald ihr Einjähriges:  „Wir sind gut aufgestellt – mit unserer Stadtratsliste, mit unseren Mitgliedern und unseren Themen“, zog Stadträtin Prof. Dr. Gabriele Goderbauer-Marchner am Montag in Achdorf Bilanz: „Partnerschaftlich miteinander umzugehen ist uns sehr wichtig.“ Bei der Stadtteilveranstaltung „Landshuter Mitte vor Ort“ im Gasthaus „Zollhaus“ zeigte die LM ihr breitgefächertes Themenspektrum mit vielen kompetenten Fachleuten auf.

Engagiert für das Handwerk: Versorgungstechniker Michael Hopf (links) und Zahnarzt Dr. Klaus Aicinger, beide Kandidaten der Landshuter Mitte, im Gasthaus Zollhaus Engagiert für das Handwerk: Versorgungstechniker Michael Hopf (links) und Zahnarzt Dr. Klaus Aicinger, beide Kandidaten der Landshuter Mitte, im Gasthaus Zollhaus

So kündigte die Landshuter Mitte eine Offensive an, um in der stetig wachsenden Stadt Landshut mehr Wohnraum zu schaffen, wie die beiden Stadtratskandidaten Rechtsanwalt Tilman von Kuepach und Bauingenieurin Claudia Zehentbauer erläuterten. Die beiden hatten mit der Arbeitsgruppen Bauen den Stadträten zugearbeitet, so dass inzwischen ein Stadtratsantrag eingereicht worden ist. Hier setzt sich die Fraktion für eine „langfristige Siedlungsentwicklung Landshut“ (LaSiLa) und für die Stelle eines Leerstandsbeauftragten ein.

Rechtsanwalt und LM-Stadtratskandidat Tilman von Kuepach erläutert das konstruktive Konzept zum Wohnen in Landshut - klug durchdacht, mit Claudia Zehentbauer entwickelt

Rechtsanwalt und LM-Stadtratskandidat Tilman von Kuepach erläutert das konstruktive Konzept zum Wohnen in Landshut – klug durchdacht, mit Claudia Zehentbauer entwickelt

Die Achdorfer, die durch die miserable Verkehrssitutation in der Veldener Straße tagtäglich gebeutelt sind, verfolgten die Ausführungen zum Gesamtverkehrskonzept der LM. Stadtratskandidat Bauingenieur Harald Kienlein, selbst ein Achdorfer, hielt ein engagiertes Plädoyer für die B15 neu, die Grundlage für das LM-Konzept ist. Mit Blick auf die Krankenhaus-Situation in der Stadt brachte Stadträtin und Ärztin Dr. Maria E. Fick ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass mit dem neuen Geschäftsführer am Klinikum neue Gespräche mit Lakumed in Gang kommen.

Stadtrat Hans-Peter Summer von der Landshuter Mitte erläutert, wo Fahrradfahren, wo Autofahren sinnvoll ist - und bricht eine Lanze für Menschen mit Handicap und Ältere, die auf Mobilität angewiesen sind

Stadtrat Hans-Peter Summer von der Landshuter Mitte erläutert, wo Fahrradfahren, wo Autofahren sinnvoll ist – und bricht eine Lanze für Menschen mit Handicap und Ältere, die auf Mobilität angewiesen sind

Besonders die sozialen Aufgaben in der Stadt kamen zur Sprache. „Themen wie Integration und Migration sind für uns selbstverständlich“, betonte Prof. Goderbauer-Marchner. Niyazi Özkoc ist es wichtig, gute Rahmenbedingungen für die Kinder zu schaffen, wie er sagte. In der Türkei geboren, lebt der Fachkraft-Anlagen-Werkzeugspezialist, ein begeisterter Familienvater und Fußballtrainer,  gerne in Landshut und will sich zukünftig als Stadtrat für die Stadt engagieren.

Gutgelaunt: der LM-Botschafter der Senioren, Friedrich W. Weimar (r.), daneben Niyazi Özkoc, im Hintergrund die Kandidaten Andreas Zinkl, der sich für die Jugendthemen einsetzt, und Sofie Egerer-Florian

Gutgelaunt: der LM-Botschafter der Senioren, Friedrich W. Weimar (r.), daneben Niyazi Özkoc, im Hintergrund die Kandidaten Andreas Zinkl, der sich für die Jugendthemen einsetzt, und Sofie Egerer-Florian

Stadtrat Hans-Peter Summer und Friedrich Weimar, Botschafter für die Senioren, kündigten für Samstag, 15. Februar, von 12 bis 15 Uhr einen musikalischen LM-Seniorennachmittag am Kaserneneck an.  Viel Lob bekam das neue Bürgertelefon der LM, bei dem sich Kerstin Catana und Doris Platzer den Fragen und Problemen der Bürger widmen, die in der Stadt nicht auf der Sonnenseite des Leben stehen. Mehr zur LM gibt es am Montag, 10. Februar 2014, um 19.30 Uhr bei der Stadtteilveranstaltung für Industriegebiet/Hascherkeller im Gasthaus „Bayerwald“.