Weg von fossilen Brennstoffen – Arbeitsgruppe Energie der LM gegründet – Sprecher Wolfgang Perzlmeier betont Notwendigkeit eines Masterplans

Die Arbeitsgruppe Energie der Landshuter Mitte hat sich vor kurzem gegründet.  Hierzu traf man sich in den Weihenstephaner Stuben in Landshut. Sprecher ist Wolfgang Perzlmeier. Er sagte, dass sich die Arbeitsgruppe einerseits als Ideen- und Informationensammler sehe, aber auch als Impulsgeber.

Die Arbeitsgruppe Energie der Landshuter Mitte mit (v..l.) Ulrike Aigner, Fritz Kargl, Sprecher Wolfgang Perzlmeier, Fraktionsvorsitzende Gabriele Goderbauer-Marchner, Harald Kienlein
Die Arbeitsgruppe Energie der Landshuter Mitte mit (v..l.) Ulrike Aigner, Fritz Kargl, Sprecher Wolfgang Perzlmeier, Fraktionsvorsitzende Gabriele Goderbauer-Marchner, Harald Kienlein

Das Thema Energie ist vielfältig. In der ersten Sitzung befasste sich das Team mit der Frage der regenerativen Energieformen. Das Ziel der Stadt, bis zum Jahr 2037 energieautark zu sein, müsse durch einen Masterplan unterstützt werden. Die Arbeitsgruppe mit Perzlmeier betonte, dass man sich von den fossilen Brennstoffen mittelfristig verabschieden müsse. Bei der Realisierung einer einzelnen Windkraftanlage aber sei zu hinterfragen, ob dies wirtschaftlich laufen könne, wie Ausfallzeiten versichert seien. Zu fragen sei auch, wie man in Landshut Stromspitzen sinnvoll nutze.

Nach den Worten Perzlmeiers sei die Stadt auf dem richtigen Weg, wenn sie bei Neubaugebieten die Energieversorgung vorschreibe, so dass keine Öltanks mehr verbaut, fossile Brennstoffe nicht mehr Verwendung finden. In der nächsten Sitzung wolle sich die Arbeitsgruppe v.a. mit den Themen Biomasseheizkraftwerk und E-Autos befassen. Die Fraktionsvorsitzende der Landshuter Mitte, Gabriele Goderbauer-Marchner, berichtete von kritischen Stimmen aus der Bevölkerung im Zusammenhang mit der Verlegung der Fernwärmeleitung in der Innenstadt. Wenn dies nur vorübergehend wegen der Baustellenbelästigung kritisch gesehen werde, sei dies absehbar, doch müssen hier  auch Informationen bei den Stadtwerken eingeholt werden, wenn die Anzahl derer, die ihre Wohnungen und Häuser anschließen lassen, offensichtlich nicht der Zahl der ursprünglichen Annahmen entsprächen.