Neustadt – zur Verschönerung – vom Neujahrsempfang der Landshuter Mitte

Thomas Küffner und Gabriele Goderbauer-Marchner von der Landshuter Mitte
Thomas Küffner und Gabriele Goderbauer-Marchner von der Landshuter Mitte

Am vergangenen Montag fand der Neujahrsempfang der Landshuter Mitte-Fraktion statt. Zahlreiche Mitglieder und Interessierte kamen, besondere Gäste waren auf Einladung der LM bei diesem ersten Neujahrsempfang Hausbesitzer, Mieter und Geschäftsleute der Neustadt. Denn diese soll auf Wunsch der Stadt Landshut verschönert werden.

Parken ist das A und O für die Innenstadt-Kunden

Daher hatte die Landshuter Mitte – neben den Themen B15neu und Bernlochner – die Neustadt zum dritten wichtigen Thema ausgewählt für ihren Neujahrsempfang. Die Fraktionsvorsitzende Gabriele Goderbauer-Marchner und der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Thomas Küffner erläuterten im “Landshuter Hof” an der Löschenbrander Straße, dass wohl keiner etwas gegen eine optische Verbesserung der Neustadt habe. Dennoch sei die Frage zu stellen, warum plötzlich dieser zentrale Straßenzug der Innenstadt so negativ dargestellt werde. Die Neustadt verfüge über Parkplätze – jeder einzelne von diesen sei, so Goderbauer-Marchner, wichtig. Immerhin habe die Stadt sich einer Machbarkeitsstudie für eine mögliche Tiefgarage verwehrt. Die Geschäftswelt aber benötige, so Küffner, ausreichend Parkmöglichkeiten für die Kunden, damit diese nicht auf die grüne Wiese abwandern.

Bei einer Verschönerung der Neustadt sei , so Küffner, die Frage zu stellen, mit welchen Kosten die Stadt die einzelnen Hausbesitzer belasten wolle. Wichtig sei, hier eine Förderung zu erreichen. Dem Vernehmen nach sei die Stadt hier auf einem guten Weg. Die beiden LM-Fraktionssprecher erinnerten auch an einen aktuellen Antrag der LM zur Verbesserung der Beleuchtung in der Innenstadt, der noch nicht behandelt sei  – auch hierfür gäbe es, u.a. vom Bundeswirtschaftsministerium, Fördermittel.

Erstmal wieder Ruhe einkehren lassen?

Eine Diskussion zum Thema Neustadt schloss sich an. So sprach sich der Vorsitzende des Verkehrsvereins, Stephan Koller,  für eine attraktive Innenstadt aus. Als “Betroffener” sagte er auch als Brauereichef des Gasthauses Freischütz, dass es wichtig sei, dass man hier eine schöne Außenbestuhlung realisieren könne.

Stephan Koller (links), Brauereibesitzer und Chef des Verkehrsvereins, warb für eine attraktive Neustadt
Stephan Koller (links), Brauereibesitzer und Chef des Verkehrsvereins, warb für eine attraktive Neustadt

Ein anderer Hausbesitzer bat dringend, dass nun “ein Jahr Ruhe einkehren” möge. Nach der großen Baustelle durch die Verlegung der Fernwärme hätten die Geschäftsleute schon viel Einbußen erlitten; nun dürfe nicht schon wieder gebaut, Straßen aufgerissen, damit Kunden abgeschreckt werden, die Neustadt aufzusuchen. Ein anderer Hausbesitzer sprach konkret davon, dass es sich viele Hausbesitzer nicht leisten könnten, zu den laufenden Kosten auch noch viel Geld für Verschönerungen, die die Stadt wolle, ausgeben zu können.

Keine Verschönerung um jeden Preis: Hauseigentümer Eduard Glashauser (r.)
Keine Verschönerung um jeden Preis: Hauseigentümer Eduard Glashauser (r.)
Im Landshuter Hof ...
Im Landshuter Hof …

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Freitags-Wochenmarkt – bald wieder Umzug?

Inzwischen erfuhr die Landshuter Mitte, dass offenbar die Wochenmarkt-Beschicker schon darauf hingewiesen worden seien, dass sie – gerade erst wieder von der Altstadt in die Neustadt zurückgekehrt – vermutlich im Frühjahr wieder aus der Neustadt freitags heraus müssten.

Infos am 28. Januar

Am Mittwoch hat übrigens die Stadt die Hausbesitzer und Anwohner der Neustadt zu einer Informationsveranstaltung in den Salzstadel geladen. Hier will die Verwaltung Details erläutern.