FOS wird modern und internationaler – LM besichtigt neue Räume und informiert sich über neue Ausbildungsrichtung

Die Fachoberschule Landshut wird zu einer Vorzeigeschule in der Stadt. Davon überzeugten sich zum Start der Sommerferien die Mitglieder von Fraktion und Verein der Landshuter Mitte bei einem Besichtigungstermin. Dabei waren für die Gruppe mit Fraktionsvorsitzender Prof. Dr. Gabriele Goderbauer-Marchner und Stadtrat Hans-Peter Summer an der Spitze nicht nur die aktuellen Sanierungsmaßnahmen ein Thema. Schulleiter Dr. Georg Aigner informierte über den Start der neuen Ausbildungsrichtung „Internationale Wirtschaft“ im September an seiner Schule. Die Fachoberschule Landshut ist neben der Berufsoberschule (BOS) die einzige berufliche Oberschule in Niederbayern, die in diesem Schulversuch integriert ist.

Aus der früheren Schulleiterwohnung wurde ein sehr schönes helles Klassenzimmer - links Schulleiter Dr. Georg Aigner
Aus der früheren Wohnung unterm Dach wurde ein sehr schönes helles Klassenzimmer – links Schulleiter Dr. Georg Aigner

Dr. Georg Aigner freut sich über die moderne Schulausstattung

Dr. Georg Aigner freut sich über die moderne Schulausstattung

Rund fünf Millionen Euro investiert die Stadt in die Fachoberschule. Seit Pfingsten 2014 laufen die Baumaßnahmen, auch während der Schulzeit. „Das nehmen wir gerne in Kauf, denn die Investitionen zahlen sich aus“, sagte Dr. Aigner dankbar und lobte die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Landshut, besonders mit dem Amt für Gebäudewirtschaft. Es geht um viele Themen, am wichtigsten ist auch aus Sicherheitsaspekten der Brandschutz. Dazu bekommt die Schule zusätzliche Klassenräume und modernste Medientechnik für die rund 860 Schülerinnen und Schüler.

v.l. Dr. Hans Georg Fick, Sofie Egerer-Florian, Dr. Georg Aigner, Kerstin Catana, Stadtrat Hans-Peter Summer, Christina, Ulrike Aigner

v.l. Dr. Hans Georg Fick, Sofie Egerer-Florian, Dr. Georg Aigner, Kerstin Catana, Stadtrat Hans-Peter Summer, Christina, Ulrike Aigner

Der frühere Zeichensaal, vielen Leinberger-Gymnasiasten noch bestens bekannt - jetzt bald saniert für die FOS-Schüler und -Schülerinnen
Der frühere Zeichensaal, vielen Leinberger-Gymnasiasten noch bestens bekannt – jetzt bald saniert für die FOS-Schüler und -Schülerinnen

Bis zum Schulstart im September soll in dem altehrwürdigen Bau alles fertig sein. Die LM-Mitglieder besichtigten mit Dr. Aigner einige der Räume: unter anderem die ehemalige Hausmeisterwohnung im Erdgeschoss oder die frühere, lange Jahre nicht genutzte Schulleiterwohnung im Dachgeschoss, die nun zu hellen und freundlichen Klassenzimmern umfunktioniert werden. Auch ein kleines Bistro für einen adäquaten Pausenverkauf, der den Standards entspricht, hat künftig Platz.

Die Medientechnik ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Die klassische Kreidetafel hat in der FOS nun ausgedient. Nach den 12. und 13. Klassen erhielten nun die restlichen Klassenzimmer interaktive Whiteboards. Wie Dr. Aigner erläuterte, können hier neben einer modernen Tafelanschrift zum Beispiel Foto-, Video und Audio-Dateien eingespielt werden.

„Die Schüler sind begeistert“, berichtete er und lobte den großen Einsatz seiner Lehrerkräfte, sich schnell in das neue System einzuarbeiten. Sogar verschiedene Schulleiter- und Lehrerkollegen aus ganz Niederbayern waren wegen der neuen Technik schon an der FOS zu Gast. „Die FOS ist auf dem Weg zu einer der modernsten Schulen, auch wenn es um Kommunikations- und Medienkompetenz geht“, betonte Prof. Dr. Gabriele Goderbauer-Marchner.

Bald wieder eine funktionstüchtige Turnhalle an der FOS - links Fraktionsvorsitzende Gabriele Goderbauer-Marchner beim Rundgang mit Dr. Georg Aigner - rechts Stadtrat Hans-Peter Summer

Bald wieder eine funktionstüchtige Turnhalle an der FOS – links Fraktionsvorsitzende Gabriele Goderbauer-Marchner beim Rundgang mit Dr. Georg Aigner – rechts Stadtrat Hans-Peter Summer

Voraussichtlich im Frühjahr übergibt die Stadt der FOS die sanierte untere Turnhalle und einen neu gebauten dazugehörigen „Kopfbau“ mit Eingangsbereich und sanitären Anlagen, der dann behindertengerecht ausgestattet ist. Die Halle musste wegen Feuchte saniert werden und erhält eine nachträgliche Abdichtung gegen Grundwasser.

Neben all diesen guten Nachrichten freut sich Dr. Georg Aigner, dass seine Schule neben den bestehenden Ausbildungsrichtungen Technik, Sozialwesen und Wirtschaft künftig „Internationale Wirtschaft“ anbieten kann. Für den Schulleiter ein guter Schritt, denn: „Immer mehr Betriebe oder Hochschulen legen Wert auf eine internationale Ausrichtung.“

Abschlussgespräch im Büro des Schulleiters an der FOS

Abschlussgespräch im Büro des Schulleiters an der FOS

Das Profil der neuen Ausbildungsrichtung ist geprägt, wie der Schulleiter erläuterte,  durch das Prüfungsfach „Internationale Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre“, das Profilfach „Internationale Business Studies“, das bilingual in Deutsch und Englisch unterrichtet wird, sowie eine zweite Fremdsprache, wahlweise Französisch oder Spanisch. Stadtrat Hans-Peter Summer lobte das Engagement der Schule: Sie bereite bestens ihre Schüler auf ein „internationales“ Studium auch an der Landshuter Fachhochschule vor.

Im September gehen an der FOS nun erst die ersten beiden Klassen mit „Internationaler Wirtschaft“ an den Start. Zwei Jahre dauert der Schulversuch. Dr. Aigner und sein Team haben viele Gespräche mit Eltern und Schülern hinter sich: „Der Run ist enorm.“