Fragen

In der Fraktionssitzung der 45. Kalenderwoche 2o17, am o7.11.17, haben die Mitglieder der Landshuter Mitte Stadtratsfraktion, Frau Dr. Maria Fick, Claudia Zehentbauer, Hans-Peter Summer und Tilman v. Kuepach die wöchentliche Arbeit im Stadtrat besprochen.

Frau Dr. Fick erinnerte daran, dass Sie bereits mehrfach um Aufklärung nach dem Vermächtnis von Prof. Fritz Koenig gestellt habe. Auch hier hat sich dem Berichtsantrag eine Vielzahl von weiteren Stadträten aus anderen Fraktionen angeschlossen, die nach dem Verbleib der Kunstwerke und der Habe des verstorbenen Künstlers nachgefragt haben. Tatsache ist jedenfalls, dass das Objekt in Ganslberg mittlerweile ausgeräumt ist. Hier ist nur noch ein vollständig leeres Haus vorhanden. Interessant auch, dass sich die Süddeutsche Zeitung diesem Thema angenommen hat. Auch hier wird die Lage als misslich empfunden. Es ist überhaupt nicht nachvollziehbar, wieso Stadträte keine Auskunft erhalten. Die Stadt Landshut ist Erbe nach Prof. Koenig. Die Stadträte haben für die Bürger das Recht fragen zu können. So sollen noch im November 2o17 in einem Münchner Auktionshaus Einzelstücke aus dem Nachlass von Fritz Koenig versteigert werden. Die Versteigerung hat u. a. prominente und engagierte Weggefährten Koenigs, wie den Denkmalschützer Dieter Wieland und den Historiker und Publizisten Michael Wolffsohn, bereits auf die Palme gebracht.

Hans-Peter Summer berichtete aus dem Werksenat. Die Linie 6 soll in das neue Wohngebiet „Schönbrunner Wasen“ verlängert werden. Von keinem der Anwesen ist die Haltestelle deutlich geringer als 5oo m entfernt, was zur Attraktivität des Busverkehrs beitragen soll.

Tilman v. Kuepach berichtete aus dem Fraktionsführertreffen vom Samstag, o4.11.17. Hier hatte die Stadtverwaltung eingeladen zu diskutieren, wie bezahlbares Wohnen in Landshut dargestellt werden könne. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass es einen Antrag der größten Fraktion gibt das Wachsen der Stadt Landshut massiv zu begrenzen. Getreu dem schon gewöhnungsbedürftigen Ansatz des amerikanischen Präsidenten Trump wird Landshut in Zukunft nur den schon ansässigen Landshutern gehören. Die Wachstumsbegrenzung, die auch die Stadt München sich auf die Fahne geschrieben hat, funktioniert nicht. Möglicherweise wird die große bayerische Staatspartei nur deshalb gegen das Wachstum der Stadt opponieren, da regelmäßig in Großstädten die Abstimmungs- und Wahlergebnisse dieser Partei in den Keller gegangen sind. Die Landshuter Mitte steht jedenfalls dafür, dass die Stadt nicht einer Entwicklung hinterdreinläuft, sondern offensiv dafür sorgt, dass genug Platz für alle Bürger geschaffen wird und dass auch die Verkehrsprobleme, zumindest mittelfristig, einer Lösung zugeführt werden.

Claudia Zehentbauer wird für die Landshuter Mitte an den Haushaltsberatungen, die am 13.11.17 beginnen, teilhaben. Der Haushalt bestimmt welche Gelder für welche Maßnahmen im Jahre 2o18 eingesetzt werden. Wie gewöhnlich haben eine Vielzahl von Organisationen hier Wünsche angemeldet, die unter einen Hut zu bringen sind. Gut ist jedenfalls, dass die Gewerbesteuereinnahmen noch sehr kräftig sprudeln.

Mit freundlichen Grüßen
Tilman v. Kuepach