Landshut wird auch für Gewerbeansiedlungen immer attraktiver

Auf der Fraktionssitzung der Landshuter Mitte der 15. Kalenderwoche 2o18 haben die Mitglieder des Stadtrates, Dr. Maria Fick, Claudia Zehentbauer, Prof. Dr. Tho-mas Küffner, Hans-Peter Summer und Tilman v. Kuepach die anstehenden Senatssitzungen diskutiert.

Es stand an der Dultsenat mit Vergabe der Festzelte. Ferner die nichtöffentlichen Vergaben im Liegenschaftssenat.

Bekanntermaßen verlangt Landshut höhere Gewerbesteuern als die umliegenden Gemeinden, so dass in den letzten Jahrzehnten eine massive Abwanderung von Betrieben in den Speckgürtel der Stadt zu verzeichnen war. Umso erfreulicher ist es, dass einige, durchaus interessante, Firmen den Stadtrandgemeinden den Rücken kehren und wieder nach Landshut umziehen und dort auch bauen wollen. Der Liegenschaftssenat hat verschiedene Grundstücke an Bewerber in den Gewerbegebieten zu vergeben. Die Landshuter Mitte freut sich, dass hier attraktive Flächen für Neuansiedlungen geschaffen werden. Nach dem Plan der Landshuter Mitte sollen die Gewerbegebiete im Übrigen so geschnitten werden, dass eine spätere Nachnutzung durch Wohnbebauung möglich ist. Dies ist gerade bei den Gewerbegebieten in der Münchnerau realisierbar.

Auf das anstehende Stadtratshearing zur Wohnsituation, über die wir berichtet haben, sei verwiesen.

Augenscheinlich ist also eine vernünftige Erschließung den Firmen momentan wesentlich wichtiger als sich ein paar EURO an Gewerbesteuer zu ersparen. Die Stadt Landshut soll diesen Trend aufnehmen und weitere Gewerbestandorte, speziell im mittelständischen Bereich, für produzierende Gewerbe anbieten. Die Landshuter Mitte erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass der Preis für Gewerbegrund in den letzten 1o Jahren einigermaßen stabil war, während Grundstücke für Wohnbebauung nahezu explodiert sind.

Mit freundlichen Grüßen
Tilman v. Kuepach