Stellungnahme der Landshuter Mitte zum Grundstück Ottonianum

Der Antrag der CSU-Fraktion zum schnellen Verkauf des Grundstücks der Jugendherberge ist doch nur Effekthascherei. Bekannterweise  gibt es eine Gemeindeordnung. In dieser Gemeindeordnung ist geregelt, wie eine Kommune sich bei Verkäufen eigener Grundstücke verhalten muss. Hier gibt es einen klaren Prozess und es kann nicht sein, dass hier eine Fraktion einfach, mir nichts,  dir nichts,  fordert,  dieses Sahnegrundstück zu verhökern. Auch der Fraktion der Landshuter Mitte ist dieses Angebot eines Immobilienmaklers zugegangen.  Die Fraktionsmitglieder der LM  haben davon Kenntnis genommen und darüber natürlich auch diskutiert.  Als erstes muss der Stadtrat zusammen mit der Verwaltung  doch erstmal festlegen, was dort oben überhaupt gewünscht wird bzw. welches Baurecht hier erteilt wird.  Das ist doch die Grundvoraussetzung,  um dieses Edelgrundstück auf den Immobilienmarkt zu bringen. Dann muss die Stadt das Grundstück ausschreiben und kann es nicht einfach dem nächst Besten zusprechen.  Außerdem ist die Jugendherberge ja jetzt noch in Betrieb und wird es auch in näherer Zukunft noch bleiben. Dies ist auch die aktuelle Beschlusslage.  Es muss vordergründig ein geeignetes Grundstück für den Neubau einer modernen und den heutigen Anforderungen entsprechenden Jugendherberge gesucht werden und erst dann kann man konkreter in die weiteren Planungen einsteigen.  Dieses Ansinnen der CSU – Fraktion dann noch mit der Sanierung des sogenannten Realschulgebäudes am Hans-Carossa-Gymnasium zu verknüpfen, das schlägt dem Fass den Boden aus und ist nichts anderes als ein Schaufensterantrag.