Dringlichkeitsantrag der landshuter mitte – zur Förderung der Sportvereine

Mit Schreiben vom 5. November 2013 hat die LM einen Dringlichkeitsantrag an den Landshuter Stadtrat gestellt.

Für gerechte Strukturen im Sport: die Stadtratsfraktion der landshuter mitte
Für gerechte Strukturen im Sport: die Stadtratsfraktion der landshuter mitte

Hier der Wortlaut:

Dringlichkeitsantrag

Bevor über Einschnitte im Bereich der Sportvereine (Hallennutzungsgebühren, Sportsenat vom 6. November) entschieden wird, ist die grundsätzliche Förderung der Landshuter Sportvereine zu betrachten und einheitlich zu regeln. Die Verwaltung wird daher beauftragt, dem Stadtrat folgende Zahlen vorzulegen:

  • eine Gegenüberstellung der Pachtzahlungen von Vereinen an die Stadt, wenn die Vereinsgebäude städtische Immobilien sind. Darüber hinaus auch Auskunft darüber, welche Vereine diese Pachtzahlungen nicht erbringen.
  • die Darlegung von möglichen Zuschüssen direkter und indirekter Art

 Begründung:

Für viele Vereine sind die angedachten Gebühren eine nicht zu stemmende Belastung. In den Vereinen wird damit die wichtige freiwillige Jugendarbeit erschwert. In diesem Bereich sind die Vereine bereits heute unterfinanziert, da die Mitgliedsbeiträge für Schüler und Jugendliche bei keinem Verein die Kosten decken.

Tatsache ist, dass die Finanzierung der Landshuter Sportvereine sehr unterschiedlich ausgestaltet ist. Es gibt keine einheitliche Linie und oft auch Querfinanzierungen, die nirgends auftauchen. Die dem Stadtrat vorzulegenden Zahlen sorgen hier auch für die notwendige Transparenz.

Die grundsätzliche Förderung der Landshuter Sportvereine sollte einheitlich geregelt werden, denn dies schafft gleiche Strukturen und bringt auch der Stadt mehr Planungssicherheit.

gez.                                                               gez.

Prof. Dr. Thomas Küffner                          Prof. Dr. Gabriele Goderbauer-Marchner

gez.                                                               gez.

Hans-Peter Summer                                  Dr. Maria E. Fick