Arbeitsgruppe Kultur – Theaterzelt darf nur ein Provisorium sein

Die Arbeitsgruppe Kultur der Landshuter Mitte traf sich unter Vorsitz von Mathias Paintner zur konstituierenden Sitzung nach der Kommunalwahl.

Die Arbeitsgruppe Kultur der Landshuter Mitte leitet (rechts) Mathias Paintner – u.a. mit dabei sind (von links) Dr. Klaus Aichinger, Doris Platzer und Christine Kaiser
Die Arbeitsgruppe Kultur der Landshuter Mitte leitet (rechts) Mathias Paintner – u.a. mit dabei sind (von links) Dr. Klaus Aichinger, Doris Platzer und Christine Kaiser

Dabei wurden von der Mitgliedern die aktuellen Themen der Kulturpolitik in der Stadt Landshut thematisiert. Besprochen wurde sowohl das Thema “Verlagerung des Kriegerdenkmals” aus der Neustadt in die Freyung,  hier sieht die Arbeitsgruppe noch Klärungsbedarf von Seiten der Anwohner und Geschäftsleute in der Neustadt, die aktuelle Diskussion über die Skulpturen von Robert Schad, die an verschiedenen Stellen in der Stadt aufgestellt sind, und die damit zusammenhängenden Aussagen und Meldungen zur Leiterin des Skulpturenmuseums Frau Weinmayr, als auch sehr ausführlich die Situation des Stadttheaters Landshut.

Die Mitglieder des Arbeitskreises Kultur sind sich einig, dass das Theaterzelt im Messegelände, so schön und praktisch es auch auf den ersten Blick sein mag, auf jeden Fall nur eine Übergangslösung für das Stadttheater Landshut sein darf und nicht zu einer Dauerlösung werden soll.

Die handelnden Institutionen werden aufgefordert, nach tragfähigen Lösungen für das Stadttheater in der Kernstadt zu suchen. Dabei ist zum einen mit den Eigentümern des Bernlochner-Komplexes über eine mögliche Lösung der offenen Vertragssituation zu verhandeln, zum anderen sollte aber auch alternativ nach einer Möglichkeit gesucht werden, das altes Gefängnisareal an der Wittstraße so umzugestalten, dass dort auch ein Neubau eines Stadttheaters möglich wäre. Dazu sollten entsprechende Verhandlungen mit dem Freistaat geführt werden zum Ankauf des Areals und zur Gewährung von Fördermitteln für eine entsprechende Neugestaltung.

Die Arbeitsgruppe wird die weiteren Entwicklungen genau beobachten und in der nächsten Sitzung das Thema erneut besprechen.