Jugendarbeit fördern und vernetzen – LM stellt nach Besuch Haushaltsantrag für Verein DITIB in der Benzstraße

Nach einem Besuch des Vereins DITIB, der türkisch-islamischen Gemeinde in Landshut, will die Landshuter Mitte (LM) überprüfen lassen, ob der DITIB im Rahmen der städtischen Jugendförderung, ähnlich wie anderen Vereinen, ein kleiner Zuschuss gewährt werden kann. Dies war das Ergebnis von Gesprächen von Mitgliedern und der Stadtratsfraktion und der LM-Arbeitsgruppe Soziales mit Mitgliedern der Vorstandschaft der DITIB.

Niyazi Özkoc (rechts) vom Vorstand der DITIB-Gemeinde informiert in der Moschee Mitglieder der Landshuter Mitte (v.l.) Sofie Egerer-Florian, Fraktionsvorsitzende Gabriele Goderbauer-Marchner, Harald Dietl, Kerstin Catana
Niyazi Özkoc (rechts) vom Vorstand der DITIB-Gemeinde informiert in der Moschee Mitglieder der Landshuter Mitte (v.l.) Sofie Egerer-Florian, Fraktionsvorsitzende Gabriele Goderbauer-Marchner, Harald Dietl, Kerstin Catana

Die LM hatte sich vor den in diesen Tagen anstehenden Vorstandswahlen bei der DITIB Moschee und Räumlichkeiten in der Benzstraße angesehen und sich über die laufenden Aktivitäten informiert. Hier standen ihnen unter anderem 1. Vorsitzender Mesut Karaüzüm und Niyazi Özkoc, Vorstandsmitglied und Elternbeirat, zur Verfügung.

Die Mitglieder der LM würdigten das Engagement des Vereins zur Integration und bei seiner Arbeit mit den Kindern der vielen muslimischen Familien. Derzeit kommen, wie die DITIB-Vertreter erklärten, wöchentlich 80 Kinder, bisweilen auch bis zu 150 Kinder, an die Benzstraße. Fraktionsvorsitzende Prof. Dr. Gabriele Goderbauer-Marchner und Stadtrat Hans-Peter Summer, der auch Mitglied im Jugend- sowie im Sozialausschuss ist, sagten bei Wunsch gerne die Unterstützung zu mitzuhelfen, die Arbeit der DITIB noch besser mit anderen Einrichtungen in Landshut zu vernetzen.

Nicht eingeplant beim Informationsbesuch - die Landshuter Mitte konnte sich über die Gastfreundschaft freuen und feine Speisen gemeinsam mit DITIB-Vorstandsmitglied Niyazi Özkoc genießen
Nicht eingeplant beim Informationsbesuch – die Landshuter Mitte konnte sich über die Gastfreundschaft freuen und feine Speisen gemeinsam mit u.a. DITIB-Vorstandsmitglied Niyazi Özkoc genießen

Bei ihrem inzwischen eingereichten Haushaltsantrag nennt die LM als erste Richtschnur eine Summe für die DITIB in Höhe von 2000 Euro. Die DITIB würde  einen Jugendraum sowie das sportliche und kulturelle Angebot weiter ausbauen. Die LM-Arbeitsgruppensprecherinnen Kerstin Catana und Ulrike Aigner betonten, die LM wolle auch die Idee unterstützen, den Veranstaltungsbereich für Jugendliche zu stärken, z.B. zu Themen wie Extremismus und Deeskalation unter anderem in Zusammenarbeit mit der Landshuter Polizei.

In der Moschee: DITIB-Vorstandsmitglied Niyazi Özkoc (2.v.r.) mit den Stadträten Hans-Peter Summer, Gabriele Goderbauer-Marchner und den LM-Mitgliedern Harald Dietl, Sofie Egerer-Florian (v.l.) und (r.) Ulrike Aigner von der Arbeitsgruppe Soziales
In der Moschee: DITIB-Vorstandsmitglied Niyazi Özkoc (2.v.r.) mit den Stadträten Hans-Peter Summer, Gabriele Goderbauer-Marchner und den LM-Mitgliedern Harald Dietl, Sofie Egerer-Florian (v.l.) und (r.) Ulrike Aigner von der Arbeitsgruppe Soziales