Lebenshilfe: Im Herzen der Stadt gut angekommen Landshuter Mitte besichtigt Einrichtungen in der Spiegelgasse

Bei der Lebenshilfe: (v.r.) Stadträtin Dr. Maria E. Fick, Fraktionsvorsitzende Prof. Dr. Gabriele Goderbauer-Marchner, Kerstin Catana, Harald Knips, Sofie Egerer-Florian, Stadtrat Tilman v. Kuepach, Lebenshilfe-Geschäftsführerin Dr. Hannelore Omari, Stadtrat und Vereinsvorsitzender Prof. Dr. Thomas Küffner, Stadtrat Hans-Peter Summer
Bei der Lebenshilfe: (v.r.) Stadträtin Dr. Maria E. Fick, Fraktionsvorsitzende Prof. Dr. Gabriele Goderbauer-Marchner, Kerstin Catana, Harald Knips, Sofie Egerer-Florian, Stadtrat Tilman v. Kuepach, Lebenshilfe-Geschäftsführerin Dr. Hannelore Omari, Stadtrat und Vereinsvorsitzender Prof. Dr. Thomas Küffner, Stadtrat Hans-Peter Summer

Seit Juli 2014, befindet sich die Landshuter Lebenshilfe im Herzen der Stadt in der Spiegelgasse: in einem 500 Jahre alten, mit viel Liebe zum Detail sanierten Gebäude, – „ein Haus mittendrin“ – sagt Dr. Hannelore Omari, die Geschäftsführerin der Lebenshilfe. Wie die Arbeit und die Erfahrungen der Lebenshilfe hier an neuer Stelle sind, darüber informierten sich die Mitglieder der Stadtratsfraktion sowie die Mitglieder der Arbeitsgruppe Soziales der Landshuter Mitte (LM) an Ort und Stelle. LM-Fraktionsvorsitzende Prof. Dr. Gabriele Goderbauer-Marchner betonte gleich zu Beginn: „Es ist wichtig, dass die Lebenshilfe so präsent ist. Die Bürger haben sie wahrgenommen mitten in der Stadt.“

Von hier aus organisiert die Lebenshilfe 43 Einrichtungen für Menschen mit geistiger Behinderung in Stadt und Landkreis Landshut sowie in den Landkreisen Kelheim und Dingolfing-Landau. Auch 28 Immobilien müssen betreut werden. Da trifft es sich gut, dass alle Bereiche der Lebenshilfe nun Tür an Tür zusammenarbeiten und dies sehr effektiv, wie stellvertretender Fraktionsvorsitzender Prof. Dr. Thomas Küffner betonte.

Gut kann man essen im Café am Dom der Lebenshilfe in der Spiegelgasse
Gut kann man essen im Café am Dom der Lebenshilfe in der Spiegelgasse

Eine beliebte Anlaufstelle in dem barrierefrei erschlossenen Gebäude sind der Laden mit Produkten der Landshuter Werkstätten GmbH und ihrer Partner sowie das „Café am Dom“. Allein in diesem Bereich stehen 14 Arbeitsplätze für Menschen mit geistiger Behinderung zur Verfügung. Hier haben die Gäste täglich die Auswahl von vier feinen Gerichten sowie diversen Kuchen und Mehlspeisen. „Wir setzen sehr auf Qualität“, betonte Dr. Omari.

Die Lebenshilfe mit ihren Einrichtungen in der Spiegelgasse funktioniert. Neben dem Café und dem Laden gibt es im Dachgeschoss unter anderem einen Saal mit Barockdachstuhl, der für vielfältige Nutzungsmöglichkeiten gemietet werden kann. „Beeindruckend ist dabei das Ineinanderfließen der verschiedenen Aufgaben“, kommentierten die Gäste der LM einhellig.

Den schönen Saal der Lebenshilfe kann man buchen
Den schönen Saal der Lebenshilfe kann man buchen

Die Mitglieder der Stadtratsfraktion, unter ihnen auch Hans-Peter Summer, Dr. Maria E. Fick und Tilman von Kuepach, sowie die Mitglieder der AG Soziales und Wirtschaft nutzten die Besichtigung zu einem gemeinsamen Mittagessen und weiteren guten Gesprächen. Die Geschäftsführerin erläuterte den Gästen Fragen der Inklusion und anstehende Projekte der Lebenshilfe. Erst wenige Wochen zuvor konnte die „Landshuter Mitte“ vielfältige Einblicke bei einem Treffen mit dem Behindertenbeirat der Stadt erhalten.