MORGENPOST – In eigener Sache

Sie kennen das Sprichwort, wonach der Esel, wenn es ihm zu gut geht, aufs Eis geht. Ein bisschen so kommt es mir vor ist es, als mich die Landshuter Mitte zum Oberbürgermeisterkandidat auserkoren hat. Natürlich freue ich mich über diese Ehre und natürlich werde ich alles tun, dass ich die Erwartungen, die in mich gehegt werden, auch erfüllen kann. Wir wollen mit einer tollen Liste den Stadtratswahlkampf führen. Wir erhoffen uns, dass wir mindestens wieder mit fünf Abgeordneten in den Landshuter Stadtrat ab dem Jahre 2020 einziehen.

Was mich am meisten gefreut hat war, dass mich alle Stadtratskollegen zum Pressetermin begleitet haben, deshalb meine ich, dass hier Gelegenheit ist einmal die Kollegen vorzustellen.

  1. Frau Dr. Maria Fick

ist den meisten Landshutern noch als Hausärztin bekannt. Kaum einer weiß, dass sie die Menschenrechtsbeauftragte der bayerischen Landesärztekammer im Jahre 2012 war. Sie spielte eine nicht unerhebliche Rolle in der Aufarbeitung des Falles Mollath. Außerhalb der Justiz haben sich wohl wenige Menschen mit diesem aufsehenerregenden Fall befasst, wie Frau Dr. Fick. Nach einer Bitte von Mollaths damaliger Anwältin hatte sich die LM Stadträtin des Falles angenommen. Sie hat Gustl Mollath im August 2012 in der Forensik in Bayreuth besucht und den Fall durchgearbeitet. Aufgrund dieser Untersuchung hat Frau Dr. Fick am 29.10.2012 in einem Brief an die damalige Justizministerin Beate Merk eine Medienlawine losgetreten, die an Eindeutigkeit nicht zu übertreffen war. Frau Dr. Fick war Vizepräsidentin der bayerischen Landesärztekammer 1999 – 2003 und hat viele Arbeitsaufenthalte im Ausland, unter anderem Australien, Kambodscha und Jemen absolviert. Die resolute Stadträtin konnte sich auch in der von Männern dominierten arabischen Halbinsel bestens durchsetzen. Für die Landshuter Mitte sitzt sie im Stadtrat. Ihr Schwerpunkt ist Kulturpolitik. Sie ist auch im Vorstand der Fritz-und-Maria-Koenig-Stiftung sowie Mitglied des Aufsichtsrates des Klinikum Landshut sowie des medizinischen Versorgungszentrums MZV.

2. Claudia Zehentbauer

unser Stadtratsküken, ist Bauingenieurin und war die erste Obermeisterin einer Bauinnung Bayerns. Sie betreibt mit ihrem Bruder in dritter Generation das renommierte Baugeschäft Zehentbauer. Sie kennen den Spruch, wonach die erste Generation das Geschäft erstellt, die zweite es erhält und mit der dritten es zerschellt. Dieser Spruch passt überhaupt nicht. Die Geschwister Zehentbauer verstehen sich nicht nur ausgezeichnet, sondern können auch Hand in Hand ihr Geschäft durch alle Untiefen der selbstständigen Tätigkeit führen und dies besonders erfolgreich. Sie haben sich auf das Renovieren von Altbauten spezialisiert. Wenn sie ein Denkmal haben, das saniert werden soll, denken sie zuerst an das Unternehmen unserer Stadtratskollegin. Claudia Zehentbauer ist im Jugendhilfeausschuss, im Hauptausschuss, in dem die Plenumssitzungen vorbereitet werden, und Mitglied des Haushaltsausschusses. Diese Position ist der Landshuter Mitte extrem wichtig.

  1. Hans-Peter Summer

Er ist Bankkaufmann bei der Sparkasse Landshut, treu wie er ist, nahezu ununterbrochen seit 1977, als er schon bei der Bank gelernt hat. Unterbrochen wurde die Tätigkeit nur durch seine Bundeswehrtätigkeit. Seine politischen Engagements sind eigentlich fast nicht auf einem Blatt zu nennen. Unter anderem ist er erster Vorsitzender der Kolpingfamilie St. Wolfgang, Beisitzer im Vorstand der Volkshochschule Landshut und Mitglied im Katholikenrat der Stadt Landshut. Die Menschen lieben ihn aufgrund seiner ausgleichenden Art. Die Landshuter Mitte könnte keinen besseren Fraktionsvorsitzenden haben, als Hans-Peter Summer. Eigentlich nur ihm zu verdanken ist es, dass die doch sehr extrovertierten übrigen Mitglieder unserer Fraktion sich auf eine gemeinsame Basis einigen können, weil Hans-Peter Summer durch seine sehr gute Art alle Menschen auch politisch mitnehmen kann. Ich bewundere, wie er mit einem Musikinstrument umgehen kann. Gleichgültig welches Instrument man ihm in die Hand drückt. Selbst wenn er es nicht zu spielen gelernt hat, vermag er nach kurzer Einübungszeit damit umzugehen.

  1. Thomas Küffner

ist, was Sie vielleicht nicht wissen, ein Medienstar. Er wurde von der Bayer. Staatsregierung als Idealbayer für den Aufbruch Bayern ausgewählt. Er ist nett, bodenständig, gut gelaunt und natürlich gebildet und erfolgreich, so der Originaltext der Presseverlautbarung. Er spricht bayrisch so, dass ihn auch die „Preissn“ verstehen. Er ist in Landshut aufgewachsen und zur Schule gegangen. Mit seinem Namen ist natürlich der Name der zunächst väterlichen Steuerberater- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft verbunden, die er zusammen mit seiner Schwester bereits seit 2010 führt. Es gehört schon viel Mut dazu über 80 Mitarbeiter an jedem Monatsersten zu bezahlen, einschließlich der Sozialversicherungsbeiträge. Auch er ist im vorpolitischen Raum extrem engagiert, so Vorstand der Bürgerstiftung Landshut, zweiter Vorsitzender der Turngemeinde Landshut und Vorstand des SC Berg in Landshut. Seit Neuestem widmet er sich dem Langstreckenlauf. Für einen Halbmarathon benötigt er schätzungsweise nur halb so viel Zeit wie der Unterzeichner dieser Zeilen. Thomas Küffner ist der eigentliche Vordenker der Landshuter Mitte. Man sieht ihn (außer beim Marathonlauf) immer mit Laptop unterwegs, um seine beruflichen und politischen Gedanken niederzuschreiben.

 

Bei der Pressekonferenz war auch Uli Aigner mit an Bord. Uli Aigner ist von Anbeginn Mitglied im Vorstand der LM und wird sicher auf unserer Liste kandidieren. Wir werden dann, wenn die Liste aufgestellt ist, jeden Bewerber, ausgewählt durch einen Zufallsgenerator, neben den politischen Themen in jeweils einer Morgenpost vorstellen.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche.

Ihr

Tilman v. Kuepach

 

Landshuter Mitte 
Vorstand:
Prof. Dr. Thomas Küffner, 1. Vors.
Ulrike Aigner, 2. Vors.
Hans-Peter Summer, 3. Vors.
Herbert Lanzinger, Schatzmeister
Wolfgang Perzlmeier, Schriftführer 
Neustadt 532-533
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