MORGENPOST – Die Sportstadt Landshut

Gleichgültig, wohin Sie fahren, ob nach Wanne-Eickel oder nach Berlin, wenn man auf die Frage antwortet, woher man kommt oder wo man wohnt, erfährt man auf die Antwort „Landshut“ immer die Bemerkung, dass das Gegenüber den EV Landshut aus den Eishockeyberichten kennt.

Unser Marketingkonzept muss also noch die weiteren Schätze der Stadt besser herausstellen, aber man kennt unsere Stadt, wenn auch aus einem manchmal sehr schmalen Gesichtskreis, als eine Sportstadt. Das Eishockey ist dem Stadtrat auch lieb und teuer. Als es dem Verein schlecht ging, hat die Stadt das Stadion übernommen und es ab 2019 begonnen grundhaft zu erneuern. Die Statik des Daches ist soweit ertüchtigt, dass wieder Eishockey gespielt werden kann und ich bin sicher, dass der EVL auch in der nächsten Saison in der zweiten Liga spielt.

Auch für das Haushaltsjahr 2020 sind wieder rund 7 Mio eingestellt, um die Fluchtwege und die Tribünen ganz neu herzurichten. Erst letzten Freitag hat der Bausenat 2 Mio für die Erneuerung der Kältetechnik freigegeben. In 2021 und 2022 sollen noch einmal  weitere 7 Mio folgen. Ob die eine oder andere Maßnahme noch gestreckt wird, um doch dem Theater eine Chance zu geben, bleibt den Beratungen ab dem 13.11.2019 vorbehalten.

Neben dem absoluten Highlight Eishockey ist Landshut aber auch für die Förderung des Breitensportes bekannt. Jedes Stadtviertel, ob Achdorf mit dem VfL oder Schönbrunn mit dem SSV, eigentlich überall kann Sport im mehr als semiprofessionellen Sinne betrieben werden.

Wir die Fraktion der Landshuter Mitte, aus Dr Maria Fick, Claudia Zehentbauer, Hans Peter Summer, Thomas Küffner und Tilman v. Kuepach möchten den vielen ehrenamtlichen guten Geistern in allen Sportvereinen einmal aus ganzem Herzen danken. In einer Zeit in der Netflix und Couch, Handy und Internet fast die ganze Freizeit der (jungen und älteren) Menschen auffressen, stehen die Sportvereine als Wächter der Kommunikation und der guten Figur bereit. Eine ganz wesentliche Aufgabe der Gesellschaft wird kostenfrei durch die Vereine erfüllt. Sie haben das größte Integrationspotential der Zuwanderer in unsere Gesellschaft. Während bei den Profivereinen Menschen aus aller Herren Länder nach Deutschland geholt werden um Höchstleistungen zu erbringen, lassen die Sportvereine die zu uns gekommenen Mitbürger mitmachen. Die Zuwanderer werden, gleichgültig, ob sie Deutsch können oder nicht in eine Mannschaft aufgenommen und bei einem Sieg können sich Einheimische und Migranten gemeinsam freuen.

So hat der SC Berg nur mit seiner Fußballabteilung mit knapp 500 Aktiven mehr Mitglieder als der schon genannte EV Landshut.

Legendär ist ein Boxsportverein im Ruhrgebiet, der auch straffällige junge Burschen aufnahm und hart trainieren ließ. Früher hat man gesagt Flausen hatten die Jungs nach dem Training und den Kämpfen nicht mehr im Sinne und rückfällig ist auch keiner geworden.

Wir wollen den Vereinen auf diesem Wege auch sagen, dass sie nicht vergessen sind und auch bei schlechter Haushaltslage zumindest der eine oder andere Euro abfallen muss, den Breitensport in Landshut zu fördern. 

Ihr

Tilman v. Kuepach

 

Landshuter Mitte
Vorstand:
Prof. Dr. Thomas Küffner, 1. Vors.
Ulrike Aigner, 2. Vors.
Hans-Peter Summer, 3. Vors.
Herbert Lanzinger, Schatzmeister
Wolfgang Perzlmeier, Schriftführer
Neustadt 532-533
84028 Landshut
info@landshuter-mitte.de