Ein starkes LM-Team für die Stadt Landshut

Große Zustimmung: Kandidatenliste der Landshuter Mitte zur Kommunalwahl 2020 wird angeführt von OB-Kandidaten Tilman von Kuepach

Ein starkes Kandidatenteam mit OB-Kandidaten Tilman von Kuepach an der Spitze und deutliche Schwerpunkte im Wahlprogramm: Mit großer Geschlossenheit und klaren Vorstellungen für die Stadt Landshut hat die Landshuter Mitte am 18. November ihre Kandidatenliste für die Stadtratswahl am 15. März 2020 auf den Weg gebracht. In einer kompakten  zweistündigen Mitgliederversammlung schickten die 55 Wahlberechtigten einhellig (bei einer Enthaltung) die 44 Kandidatinnen und Kandidaten in den Kommunalwahlkampf 2020.

Die Liste der Landshuter Mitte bildet in guter Weise die Landshuter Stadtgesellschaft ab. Die 44 Kandidaten sind zwischen 25 und 79  Jahre alt. Rund 40 Prozent der Bewerber sind weiblich, ebenfalls eine gute Quote, wie OB-Kandidat Tilman von Kuepach betonte. Gut gemischt sind auch die Berufsfelder auf der Liste:  vom Ärzten über Juristen und Erzieherin bis hin zur Bauingenieurin, von Konstrukteuren über Lehrer bis hin zu Polizeibeamten, vom Betriebsrat über Diplom-Musiker bis hin zum Studenten. „Es ist ein Team mit viel Fachkompetenz“, wie 1. LM-Vorsitzender Prof. Dr. Thomas Küffner es formulierte.

Angeführt wird die Liste durch das aktuelle Stadtrats-Quintett: An der Spitze steht erwartungsgemäß der Landshuter Rechtsanwalt Tilman von Kuepach, auch OB-Kandidat der Landshuter Mitte. Hinter ihm folgen auf den Plätzen 2 bis 5 die Stadträte Hans-Peter Summer, Prof. Dr. Thomas Küffner, Dr. Maria E. Fick und Claudia Zehentbauer. Die Top 10 der Landshuter Mitte komplettieren TGL-Geschäftsführerin Ulrike Aigner sowie Wolfgang Perzlmeier, Sieghart Blankenhagen, Thomas Hanke und Herbert Lanzinger.

Prof. Dr. Thomas Küffner, 1. Vorsitzender der Landshuter Mitte, und OB-Kandidat Tilman von Kuepach präsentierten erste Schwerpunkte im Wahlprogramm der LM für 2020. Die acht wichtigsten Punkte für die nächsten sechs Jahre sind Bildung, Kultur, Gesundheit, Verkehr, Wirtschaft und Stadtmarketing, Bauen, Recht und Sicherheit sowie soziale Verantwortung. Hier einige Blitzlichter…

Bildung:

Aus Sicht der LM ist Bildung „nicht verhandelbar“. Thomas Küffner sprach sich deutlich für den anstehenden Bau der diversen Schulen sowie den Ausbau von Kindertagesstätten aus. „Containerunterbringung ist auf Dauer keine Lösung“, sagte er.

Kultur:

Die Landshuter Mitte setzt sich für eine klare Positionierung in der Kultur ein. Dazu gehört auch ein sofortiger Bau des Stadttheaters. Es geht nicht, den  Bernlochner zuerst zu kaufen, was eine richtige Entscheidung gewesen sei, und dann das Gebäude verrotten zu lassen. Die LM fordert  gleichzeitig ein Kulturkonzept („das fehlt“) oder auch ein Kultursponsoring, das – sieht man vom Museumsbereich  („eine tolle Sache“) ab – „faktisch nicht stattfindet“.

Gesundheit:

Was den Gesundheitsstandort Landshut und die Kliniken in der Region angeht, kritisiert die LM, dass man bei diesem Thema im Sinne der Bürger „um keinen Millimeter“ weitergekommen sei. Es muss Schluss sein mit den Doppelvorhaltungen von Stadt und Land, dafür ist eine weitere Spezialisierung in den einzelnen Standorten anzustreben. „Wir wollen nicht irgendeine Versorgung, sondern die beste Versorgung. Landshut muss in die Versorgungsstufe 1 aufrücken.“

Verkehr:

Unabdingbar ist für die LM ein Ringschluss aus Westtangente und B15 neu. Aber dies nicht allein. Die LM setzt sich für einen guten Mix aus ÖPNV und Radverkehr ein. Dazu zählt auch ein sternförmiges Radwegenetz in Landshut (Radschnellwege). Die LM wiederholt auch ihre Forderung nach einem Gesamtverkehrskonzept und einem gemeinsamen Parlament aus Stadt und Land.

Wirtschaft und Stadtmarketing:

Die konkreten Ziele der Landshuter Mitte sind hier: Ansiedlung neuer Unternehmen, die Schaffung neuer Arbeitsplätze, keine Erhöhung der Gewerbesteuer, Schutz und Förderung des Einzelhandels, vor allem in der Innenstadt sowie ein klares Stadtmarketingkonzept.

Bauen mit Maß und Ziel:

Ein Schwerpunkt der LM ist die aktive Schaffung von Wohnraum (u.a. auch Leerstandsbeauftragter) sowie der Erhalt des kulturellen Erbes der Landshuter Innenstadt. Dazu zählt die Entwicklung einer Gestaltungssatzung, die Anstellung eines Bauhistorikers sowie eines Sanierungsbeauftragten. Ebenfalls die Wiedereinführung eines Stadtplanungsamts: „Stadtplanung findet eigentlich nicht mehr statt. Das können wir uns bei dem Bevölkerungswachstum in der Stadt nicht mehr leisten.“

Soziale Verantwortung und Sport:

Für die LM ist eine weitere Stärkung des Ehrenamts und der Zivilcourage wichtig. Dazu zählt auch der Breitensport für alle Bevölkerungsgruppen. Landshut hat mit dem EVL ein internationales Renommee. Das muss bleiben. Die Stadt hat gegenüber allen Generationen eine Verpflichtung: Landshut wird älter.

Langfristige Sanierung der Finanzen:

Aus Sicht der LM darf sich die Stadt nicht übernehmen und auf Kosten der nachfolgenden Generation verschulden. Alle Bereiche des städtischen Lebens müssen gleichmäßig an einem Sparen teilhaben (Schaffung eines Gesamtplanungskonzeptes – keine Einzelfallentscheidungen, sondern Komplettentwicklung).

 

Und hier die Liste der 44 Kandidaten der Landshuter Mitte:

 

  1. Tilman von Kuepach
  2. Hans-Peter Summer
  3. Prof. Dr. Thomas Küffner
  4. Dr. Maria E. Fick
  5. Claudia Zehentbauer
  6. Ulrike Aigner
  7. Wolfgang Perzlmeier
  8. Sieghart Blankenhagen
  9. Thomas Hanke
  10. Herbert Lanzinger
  11. Dr. Peter Alavi Dehkordi
  12. Doris Platzer
  13. Michael Hopf
  14. Brigitte Hochban
  15. Rita Dobbrunz
  16. Christine Kaiser
  17. Dr. Philipp Schult
  18. Birgit Habenberger
  19. Manfred Limmer
  20. Ulrich Vidal
  21. Alexander Dobbrunz
  22. Sofie Egerer-Florian
  23. Johannes Miksik
  24. Florian Frohnholzer
  25. Fritz Kargl
  26. Horst Kirch
  27. Stefanie Thomas
  28. Frank Bocker
  29. Thomas Linzmeier
  30. Egon Bauer
  31. Franz Seibold
  32. Stefan Luginger
  33. Agnes Wagner
  34. Angela Hanfland
  35. Ernst Wagner
  36. Dr. Hans Georg Fick
  37. Nelja Wolf
  38. Anna Spierer
  39. Dr. Franz Gröll
  40. Eva Prüher
  41. Angelika Mittermeier
  42. Josef Stillger
  43. Angelika Lanzinger
  44. Dr. Bernhard Schaub.